Personenbezogenes Marketing durch DSGVO erschwert – Direct Scouts bietet Alternative

Am 25. Mai 2018 beginnt in Sachen Datenschutz eine neue Zeitrechnung. Dann müssen Unternehmen die Bestimmungen der Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO, einhalten. In vielen deutschen Betrieben wird bereits mit Hochdruck daran gearbeitet, alle neuen Richtlinien umzusetzen. Die DSVGO gilt allerdings nicht nur für deutsche Unternehmen, sie wurde in Brüssel beschlossen und tritt somit für alle 28 EU-Mitgliedsstaaten Ende Mai in Kraft.

Fakt ist: Die DSGVO wird personenbezogenes Marketing im Web deutlich aufwändiger machen. Nicht nur für Mittelständler, die nicht immer die finanzielle Power oder das entsprechende Knowhow in den eigenen Reihen haben, könnten die europaweiten Verschärfungen des Datenschutzes hohe Hürden auf dem Weg zu mehr Transparenz in der Customer Journey darstellen. Auch Großbetriebe, deren Unternehmensstrukturen weitaus komplexer sind und bei denen möglicherweise an vielen verschiedenen Stellen Daten gesammelt und ausgewertet werden, stehen vor enormen Herausforderungen. Zeit, sich auch mit Alternativen zu beschäftigen. Eine davon ist die rechtssichere und datenschutzkonforme Servicekarte der Direct Scouts GmbH.

Die wichtigsten Regelungen der DSGVO auf einen Blick

Sind Sie überhaupt von der DSGVO betroffen? Diese Frage lässt sich nahezu immer bejahen. Setzen Sie beispielsweise Session-Cookies auf Ihrer Website ein, um die User-Experience so angenehm wie möglich zu gestalten und Einsichten in das Verhalten Ihrer Besucher zu bekommen, führt kein Weg an der DSGVO vorbei. Genauso, wenn Sie mit Tracking-Tools wie Google Analytics arbeiten oder per Kontaktformular personenbezogene Daten speichern. Letzteres trifft in der Regel sogar auf Betreiber von kleinen Websites und Blogs zu. Bieten Sie Ihre Waren und Dienstleistungen über einen Online-Shop an, sind obendrein spezielle Informationspflichten laut DSGVO einzuhalten.

Folgende Richtlinien sollten Sie als Website-Betreiber ab 25. Mai 2018 einhalten:

  • Rechenschaftspflicht: Eine der wichtigsten Änderungen im Datenschutzrecht seit Jahren. Als Unternehmen sind Sie nun auf Anfrage der User verpflichtet, jederzeit Auskunft über die Verwendung der personenbezogenen Daten zu geben. Das schafft auch für die Behörden Transparenz, denn so kann schnell festgestellt werden, ob Sie DSGVO-konform Daten sammeln.
  • Umfassende Dokumentationspflichten und ggf. Einsatz eines Datenschutzbeauftragten: Durch die Beweislastumkehr im Datenschutz sind weitreichende Dokumentationspflichten nötig, um schnell Auskunft über die Verwendung der Daten geben zu können. Gerade in größeren Unternehmen, die über verschiedene Kanäle personenbezogene Daten sammeln, ist ein Datenschutzbeauftragter als Erstansprechpartner unerlässlich.
  • Privacy by Design und Privacy by Default: Die Begrifflichkeiten sind nicht neu, die Konsequenzen bei Nicht-Einhaltung jedoch schmerzhaft. Privacy by Design meint, dass bereits bei der technischen Umsetzung die richtigen Maßnahmen zur Einhaltung der DSGVO ergriffen werden sollten. Bedeutet im Umkehrschluss: Wenn Sie nicht gerade einen Relaunch Ihrer Website planen und ohnehin auf einem weißen Blatt Papier starten, müssen Sie prüfen, ob und welche technischen Voraussetzungen die Seite erfüllen muss, um DSGVO-konform zu sein. Privacy by Default bezieht sich hingegen auf die Datenschutz-Grundeinstellungen. Die EU will damit dem sogenannten „Privacy Paradoxon“ entgegnen, das besagt, dass die meisten User zwar Ihre persönlichen Daten schützen möchten, in der Regel aber selbst nichts unternehmen, um das zu tun. So müssen Unternehmen also grundsätzlich dafür sorgen, dass die Datenschutz-Werkseinstellungen nutzerfreundlich sind.

Rechtlich einwandfreie Nutzerzustimmung ist einer der Knackpunkte der neuen DSGVO

Jeder kennt sie, oft werden sie einfach weggeklickt: Die Cookie-Hinweise auf Websites. Bisher genügte es, den Hinweis mit einem einfachen „OK“ wegzuklicken, selbst das Scrollen auf der Seite reichte theoretisch bereits als Zustimmung und einige Website-Betreiber verzichteten bisher vollständig auf den Cookie-Hinweis, weil es keine ernstzunehmenden rechtlichen Konsequenzen gab. Das ändert sich im Zuge der DSGVO grundlegend. Zum einen muss der Cookie-Hinweis vom User am besten durch eine zweifache Bestätigung akzeptiert werden. Das lässt sich beispielsweise durch eine zusätzliche Checkbox bewerkstelligen, wie man sie von der Einwilligung in AGBs kennt. Darüber hinaus muss im Text ein Hinweis und eine Verlinkung zu den Datenschutzrichtlinien der Website gesetzt werden. In diese muss wiederum eine für den User verständliche und eindeutige Passage aufgenommen werden, die über die Verwendung und Verarbeitung der personenbezogenen Daten informiert, wozu z.B. auch Session-Cookies oder Kontaktformulare gehören.

Worüber sich die Juristen bei der Auslegung der DSGVO noch nicht einig sind ist die Frage, ob dem User die Möglichkeit gegeben werden muss, den Cookie-Hinweis abzulehnen und dadurch nicht auf die Startseite zu gelangen. Hier wird sich wohl erst in der Praxis zeigen, wie streng die Behörden diesen Punkt auslegen und verfolgen. Übrigens: Wer gegen die DSGVO verstößt, dem droht ein Bußgeld von bis zu 4 Prozent des gesamten, weltweit erzielten Jahresumsatzes.

Alternative zum digitalen, personenbezogenen Marketing: Die Direct Scouts Servicekarte

Nicht nur bei der Nutzereinwilligung am Eintrittspunkt der Website steht das personenbezogene Online-Marketing vor großen Herausforderungen. Auch die Nutzung von User-Daten für Re- oder Email-Marketing gestaltet sich zukünftig nicht mehr so einfach. Stichwort: Double Opt-In. Demnach muss der User die Weiterverarbeitung seiner persönlichen Daten über eine zusätzliche Rückkopplungschleife bestätigen, z.B. den Klick auf einen Bestätigungslink per Email. Studien zufolge steigen an dieser Stelle die meisten User aus der Customer Journey aus.

Darüber hinaus zeichnet sich ab, dass sich nicht jeder EU-Mitgliedsstaat so akribisch und gewissenhaft auf die neuen DSGVO-Bestimmungen vorbereitet wie Deutschland. Unternehmen, die über die deutschen Grenzen hinweg agieren, stehen vor besonders großen Herausforderungen. Wer also länderspezifische Websites betreibt oder eigenständige Online-Marketing-Maßnahmen auf nationalen Märkten durchführt, darf sich auf viele Anpassungen einstellen, um DSGVO-konform zu handeln.

Eine Alternative und gleichzeitig einen neuen Weg, um mit Zielgruppen deutschlandweit, aber auch länderübergreifend in Kontakt zu kommen, bietet die Direct Scouts GmbH mit der rechtssicheren Servicekarte. Als Experten für Direktvertrieb an der Haustüre, auf Veranstaltungen und per Tele-Sales, haben wir bereits vor Jahren ein System entwickelt, das alle Datenschutzrichtlinien einhält, bevor diese überhaupt EU-weit zur Pflicht wurden. Unser Direktvertriebsteam spricht potentielle Kunden auf Ihre Produkte oder Dienstleistungen im persönlichen Vor-Ort-Dialog an. Das Besondere: An der Haustüre oder am POS schließen wir grundsätzlich keine Verträge. Stattdessen händigen wir die Servicekarte aus und lassen uns die Weiterverarbeitung der persönlichen Daten schriftlich und damit rechtssicher bestätigen. Dabei weisen wir unsere Kunden darauf hin, dass die Daten an unser Tele-Sales-Team weitergegeben werden. Eine zweite Kontaktaufnahme erfolgt dann einige Tage später telefonisch. Über diesen Kanal wird dann auch – nachdem die face-to-face angesprochene Person Zeit hatte, das Angebot zu überdenken – der Vertrag geschlossen. Für uns ist dieser juristisch einwandfreie Umgang mit personenbezogenen Daten selbstverständlich, für Sie als Unternehmen, das sich mit der schwammigen Auslegungen des Internet- und Online-Datenschutzrechts beschäftigen muss, eine große Erleichterung und ein neuer Weg, mit Kunden seriös in Kontakt zu treten. Getreu unserem Motto: WE FIND A WAY TO NEW CUSTOMERS.

Sie möchten weitere Informationen zur Direct Scouts Servicekarte und unseren Direktvertriebsmaßnahmen? Vereinbaren Sie eine kostenfreie Erstberatung:

 

Markus Kerkhoff
Key Account Manager
Tel.:  +49 (0) 212 – 13 06 11 29
 
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